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König von Deutschland

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Willkommen auf meinem Blog! Die Pinnwand einer FB-Freundin hat mich auf die Idee gebracht selbst auch einen Blog zu erstellen um Euch so noch besser an meinen Gedanken über Gott und die Welt und an den Ereignissen in meinem Leben teilhaben zu lassen. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, sowie (wenn möglich) einmal im Monat an einem Samstag werde ich einen neuen Artikel schreiben. Hoffe auf reges Interesse und wünsche Euch viel Spaß beim lesen. Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.


Die Reise unseres Lebens und die Deutsche Bahn

Veröffentlicht von frank-b-fischer auf 27. Dezember 2012, 18:58pm

Kategorien: #Glaube praktisch

Mit Gottes Hilfe durfte ich gestern eine ganz besondere Pilgerreise unternehmen. Habe den Ort besucht, an dem sich die Geschichte ereignet hat, durch die Gott vor 16 Monaten etwas in meinem Leben zum Positiven verändert hat.
Bis auf die üblichen Schwierigkeiten mit der Deutschen Bahn (DB) war das eine sehr wertvolle Erfahrung für mich. Das so kurz vor Jahresende erleben zu dürfen bescherte mir ein wunderbares Weihnachtsfest.

Man sagt, dass Entscheidende an einer Pilgerreise sei nicht das Ziel sondern der Weg. Deshalb werde ich hier jetzt nicht darüber schreiben, wo ich hingefahren bin. Das wäre für heute auch (noch) zu persönlich. Aber ich werde Euch über eine Lektion berichten, die ich gestern lernen durfte.

Die Hinfahrt verlief sehr chaotisch und anders als geplant. Bereits in Stuttgart fuhr der IC mit einer Verspätung von ca. 20 Minuten ab. Die Zugbegleiterin teilte uns mit, dass sie sich darum bemühen würden, dass die Anschlusszüge der Reisenden an deren jeweiligem Zielbahnhof erreicht werden könnten. Aber garantieren konnte sie uns das nicht. So konnte ich meinen Anschlusszug nicht mehr erreichen. Die Zugbegleiterin sagte mir ich solle im Zug bleiben und bis zur Endstation mitfahren.

Dort konnte ich dann sogar ohne Nachzahlung auf einen ICE umsteigen. Dieser holte die Verspätungen des IC trotz eigener Verspätung dank der kürzeren Querverbindung und seiner höheren Geschwindigkeit wieder auf!

Nun, was man in so einer Situation lernt, sind drei Dinge:

  • Ich bin nicht allein. Mit mir sitzen noch Hunderte im selben Zug und teilen in diesem Augenblick mein Schicksal mit mir. Es geht ihnen gewiss nicht anders als mir. Auch sie hatten sich für diese Reise Pläne gemacht, die nun durchkreuzt, gescheitert oder zumindest aufgehalten sind.

Genauso geht es auch im realen Leben. Jeder hat sein Schicksal, sein Päckchen zu tragen. Der eine erlebet dabei diesen Schicksalsschlag der andere jenen. Es geht meinen Mitmenschen zwar anders aber in gewisser weiße oftmals nicht besser als mir. Egal was für ein Problem es ist was mir die Freude am Leben nehmen will, es gibt genügende denen es genauso geht wie mir, die evtl. gerade dasselbe durchmachen müssen oder bereits durchgemacht haben.

  • Es nützt in diesem Fall nichts, auf die Zugbegleiter bzw. die DB zu schimpfen oder sie gar zu verfluchen. Das ändert an der Situation, dem Problem überhaupt nichts.

Genauso wenig nutzt es etwas bei den Schwierigkeiten und Ungerechtigkeiten die mich im Leben treffen ständig gegen Gott zu murren. Das bringt mich nicht vorwärts und ist einer Lösung für mein Problem, einer Verbesserung meiner Situation nur hinderlich.

  • Ich muss die zuständigen Leute der DB, die Zugbegleiter um Hilfe bitten und nach Rat fragen. Sie können mir sagen, was ich tun soll bzw. wie ich in diesem Fall mein Ziel noch erreichen kann. Und dann muss ich natürlich tun, was diese mir sagen. Es hätte mir wenig genutzt wäre ich an dem Bahnhof, an dem mir mein Anschlusszug raus ging, ausgestiegen wäre.

Genauso muss ich mich bei Problemen und Schwierigkeiten im Leben an die einzig zuständige Instanz wenden: Gott. Ihm darf ich alle meine Sorgen und alle meine Unzufriedenheit darüber wie mein Leben gerade so verläuft klagen. Und dann muss ich natürlich auch auf Ihn hören. Ich muss die Bibel aufschlagen und darin suchen, was über dieses Problem, diese Schwierigkeit darin geschrieben steht.

 

In diesem Sinne möchte ich mich für dieses Jahr von Euch, liebe Leser verabschieden und wünsche Euch einen guten Rutsch sowie alles Gute und Gottes Segen für das kommende Jahr 2013.

Ach ja, ein Video habe ich natürlich auch noch für Euch. Passend zum Thema: "Wise Guys - Deutsche Bahn".

 


 

 

 

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