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König von Deutschland

König von Deutschland

Willkommen auf meinem Blog! Die Pinnwand einer FB-Freundin hat mich auf die Idee gebracht selbst auch einen Blog zu erstellen um Euch so noch besser an meinen Gedanken über Gott und die Welt und an den Ereignissen in meinem Leben teilhaben zu lassen. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, sowie (wenn möglich) einmal im Monat an einem Samstag werde ich einen neuen Artikel schreiben. Hoffe auf reges Interesse und wünsche Euch viel Spaß beim lesen. Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.


Der Segen

Veröffentlicht von frank-b-fischer auf 20. März 2012, 19:05pm

Kategorien: #Musik

Leider habe ich es mal wieder nicht geschafft, am Wochenende einen neuen Artikel zu veröffentlichen. Die letzten Tage waren voller Termine und Aktionen. Angefangen vom Gottesdienst am Sabbat, also am Samstagmorgen bis hin zum Konzert mit "Spirit of Joy" am Sonntagabend.

Der heutige Artikel wird wieder sehr persönlich, ich möchte Euch berichten, wie es mir die letzten Tage über ging und wie ich mich heute fühle.

Am Sonntagmorgen hatte ich einen emotionalen Einbruch, litt seit da unter einer kurzen, depressiven Phase. Habe das im letzten halben Jahr des öfteren erlebt und diese Phasen sind mal mehr, mal weniger lang und ich durchlebe sie mal mehr, mal weniger intensiv. Bislang durfte ich aber erleben, dass Gott mich jedes Mal aus meinem Tief, aus meiner Traurigkeit wieder herausholte.

Manch einem Leser meines Blogs, der mich persönlich kennt, wird das evtl. noch gar nicht besonders aufgefallen sein. Und solange ich nicht von selbst darüber spreche, versuche ich in diesen Zeiten auch mir nichts anmerken zu lassen. Schließlich will man ja nach Außen hin zumindest den Schein aufrecht erhalten, dass alles wie immer, d.h. in Ordnung sei. Doch zeitweise strengt das ziemlich an. Immer einen auf "keep smiling" zu machen zehrt ganz ordentlich an den durch die schlechte Stimmungslage eh schon sehr angespannten Nerven und schlägt sich auch auf das Immunsystem nicht gerade gesundheitsfördernd nieder.

So war es auch dieses Mal nicht anders. In der letzten Woche, über die ich in meinem letzten Artikel berichtet hatte, hielt jeder Tag mindestens ein positives Erlebnis für mich bereit und auch am Samstag setzte sich dies bei einem Spaziergang am Nachmittag zum Hohen Neuffen und später beim Grillen mit meinem Nachbar durch weitere schöne Eindrücke fort.

Doch am Sonntag merkte ich bereits beim Aufstehen leichte Erkältungssymptome sowie eine relativ starke melancholische Stimmung in mir. Diese hellte sich auch nach einem recht üppigen Frühstück mit Vollkornbrötchen und Multivitaminsaft nicht wirklich auf.

Am späteren Vormittag und am frühen Nachmittag war ich beim "Zukunftstag" in der Adventgemeinde Nürtingen. Aber die Veranstaltung war nicht besonders erbaulich. Am Spätnachmittag fand dann das o.g. Konzert statt. (Darüber bzw. über das Singen in einem (Gospel-)Chor möchte ich in den nächsten Tagen so Gott will einen Artikel schreiben.)

Nach Wolfschlugen, wo wir in der Evangelischen Kirche sangen, bin ich in der Hoffnung gefahren, dass ich die Stimmung wieder als so gut erleben würde wie bei unserer Probe am vergangenen Montag. Aber irgendwie brachte mich das Einsingen dann auch nicht recht in Form. So sang ich dann zwar irgendwie mit (wie das qualitativ von mir rüber kam, vermag nur unsere Chorleiterin zu beurteilen), gefühlsmäßig lief der Auftritt jedenfalls total an mir vorüber. Hinterher war ich körperlich und geistig erschöpft und wollte nur noch eines: möglichst schnell nach Hause.

Dort angekommen verbrachte ich den restlichen Abend mehr oder weniger damit über meinen ach so trostlosen Gemütszustand, die böse Welt, welche es seit Jahren nicht gut meinte mit mir, meinen recht unbefriedigenden Sozialstatus, sowie den Sinn meines Lebens nachzudenken (was ich eigentlich schon den ganzen Tag über getan hatte). Und ich begann mit Gott über mein Schicksal zu hadern. Das ging solange, bis ich schließlich irgendwann erschöpft eingeschlafen bin.

Nach einer sehr aufgewühlten Nacht und einem nur wenig erholsamen Schlaf bin ich gestern Morgen zur Arbeit gegangen. Irgendwie habe ich es durch den Tag geschafft. Man hat schließlich gelernt irgendwie zu funktionieren.

Am Abend ging es dann immer noch total mental verstimmt wieder zur Gospelchorprobe. Es fiel mir sehr schwer mich zu konzentrieren und bis kurz vor Schluss fühlte ich mich wieder so bescheiden wie die gesamten ca. 36 Stunden zuvor bereits. Dann allerdings sangen wir das Lied "My Your Life", das im Original von der Gruppe "The Electrics" bekannt ist. Bei diesem schönen Segenslied merkte ich, wie sich meine Stimmung langsam aufhellte und sich emotional etwas in mir veränderte.

Gott hat mich wieder aus einem Loch herausgezogen. Er hat mich die letzten Tage wieder mal auf seinen Händen durch schwere, belastende Stunden getragen und am Ende meine Füße wieder auf einen festen, sicheren Grund gestellt.

Anbei habe ich Euch ein Video zu diesem Lied und die deutsche Übersetzung. Ich wünsche Euch Gottes Segen beim Anhören, und dass Gott auch Euch durch dieses Lied emporhebt, egal, durch welches Tal Ihr gerade geht.

 


 

Der Segen
  
Möge dein Leben in dieser Welt ein glückliches sein.
Möge die Sonne warm scheinen und möge der Himmel blau sein.
Möge jeder Sturm, durch den du gehst
die Luft für einen helleren Tag reinigen
Mögen die Heiligen und der Erlöser dich begleiten.

Während du deinen Weg durch unsere alte Welt schlägst
Während du die Schönheit des Morgentaus siehst.
Während du die Sommerblumen riechst
Während du die Stunden verbringst
Mögen die Heiligen und der Erlöser dich begleiten.

Während du deine Zeit mit deinen Freunden und deiner Familie verbringst
Während du ihre Wärme und Liebe erlebst
Während du die Kriege und den Hass siehst, den andere verbreiten
Mögen die Heiligen und der Erlöser dich begleiten.



 

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