Ich bin ein Zweck-Pessimist. D. h. Ich mache mir immer relativ viele Sorgen über mein Leben und über die Zukunft.
Wenn ich über ein bevorstehendes Ereignis o.ä. nachdenke, mache mir grundsätzlich immer Gedanken darüber, was dabei alles schief gehen könnte. Ich überlege mir z. B. ernsthaft ob ich in einem Jahr oder auch in zehn Jahren immer noch so lebe wie in diesem Augenblick. Und dann frage ich mich: Wird mein Sozialstatus immer noch derselbe sein? Verfüge ich über genügend finanzielle Ressourcen um meinen Lebensstandard zu halten? Kämpfe ich immer noch mit denselben Problemen wie heute? Und ich erwarte grundsätzlich meistens das Negativste was dann bzw. wie etwas eintreffen könnte.
Außerdem überlege ich mir: Was tue ich, wenn sich wirklich alles so entwickelt, wie ich es befürchte? Was tue ich, wenn sich alles exakt so ereignet? Wie gehe ich dann mit diesem Umstand, dieser Situation um? Und: Wie wird Gott mir da durch helfen?
Gestern habe ich mich an ein Lied von Manfred Siebald erinnert.
Es spricht davon, dass Gott uns zu jederzeit genau mit den Ressourcen und den Fähigkeiten versorgt die wir brauchen um die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die im nächsten Augenblick, am nächsten Tag oder auch im nächsten Jahr auf uns warten bewältigen zu können.
Im Refrain dieses Liedes heißt es:
Doch für heute und hier,
für den Schritt grad jetzt vor mir
gibt mir Gott alle Kraft die brauch.
Es ist hier, es ist heut
Gottes Ort, Gottes Zeit.
Und ich weiß: Das verspricht er mir,
für morgen dann auch.
Dieses Wissen lässt zumindest heute Nacht wieder etwas sorgenfreier schlafen.
Das Lied könnt Ihr Euch hier anhören. Ich wünsche Euch eine nette Unterhaltung dabei und eine gute Nachtruhe.
In dieser Aufnahme ist allerdings nicht Manfred Siebald, sondern Yasmina Hunzinger zu hören. Anlass dafür war die Produktion der CD "A Tribute to Manfred Siebald". Darauf interpretieren 10 verschieden SängerInnen und Gruppen Lieder von Manfred Siebald in etwas "modernerer" Variation.