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König von Deutschland

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Willkommen auf meinem Blog! Die Pinnwand einer FB-Freundin hat mich auf die Idee gebracht selbst auch einen Blog zu erstellen um Euch so noch besser an meinen Gedanken über Gott und die Welt und an den Ereignissen in meinem Leben teilhaben zu lassen. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, sowie (wenn möglich) einmal im Monat an einem Samstag werde ich einen neuen Artikel schreiben. Hoffe auf reges Interesse und wünsche Euch viel Spaß beim lesen. Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.


Manna vom Himmel

Veröffentlicht von frank-b-fischer auf 13. März 2012, 19:32pm

Kategorien: #Glaube praktisch

Heute zitiere ich den Andachtstext des 13. März 2012 aus dem Buch "Mit Jesus im Feuerofen". Das Buch habe ich Euch am 25. Februar 2012 an dieser Stelle bereits vorgestellt. Der Abschnitt für den heutigen Tag ist so inspirierend, dass ich dachte, den sollten die Leser meines Blogs auch lesen können.

Es schreibt LUCIEN ACCAD, LIBANON. Er war 25 Jahre lang Direktor der Bibelgesellschaft in Beirut. Sein Haus wurde während des fünfzehnjährigen Bürgerkrieges im Libanon mehrmal schwer beschädigt.

Im Anschluss an seine Ausführungen gebe ich Euch noch meine Gedanken wieder.

 

"Und er demütigte dich und ließ dich hungern. Und er speiste dich mit dem Manna, das du nicht kanntest und das deine Väter nicht kannten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt, sondern von allem, was aus dem Mund des Herrn hervorgeht." (5. Mose 8, 3)
Jesus ruft uns auf, alles zu verlassen und ihm nachzufolgen. Wir tun das willig und erklären: Nichts ist zu wertvoll, um es für ihn aufzugeben, sollte er das von uns verlangen.
Und dann, wenn wir unser Leben geordnet haben, nimmt uns der Herr wertvolle Dinge weg, und wir fühlen uns leer. Hätten wir diese Dinge freiwillig hergegeben, wäre es anders, doch so haben wir es nicht mehr im Griff. Wir fühlen uns ganz klein und schreien zu Gott in unserem Schmerz, echt gedemütigt, und wir können nichts ändern.
In uns ist eine Leere entstanden, die in der Bibel Hunger genannt wird. Gott ersetzt nicht, was er uns genommen hat, nein, er lehrt uns, ohne diese Dinge zu leben. Seine Verheißung ist, dass er uns mit himmlischem Manna ernähren will - etwas, woran wir zuvor nie gedacht und was wir uns zuvor nie vorgestellt hätten.
Obwohl wir Hunger haben, wollen wir kein Manna. Es ist ungewohnt für uns. Wird es uns genügen? Wir wollen lieber die soliden Fleischtöpfe aus Ägypten - Dinge, die wir schon kennen. Aber dann werden unsere Augen geöffnet, und wir begreifen, worum es wirklich geht: Wir stellen uns unter den Willen Gottes, und unser Vertrauen wächst. Weil er den Hunger verursacht hat, können wir auch auf sein Manna warten. Wir empfangen einen Vorgeschmack des himmlischen Segens - keinen Ersatz für das, was wir verloren haben, sondern etwas ganz Neues.

 

Warum mich das heute ganz besonders anspricht?

Es ist nicht so, als wenn Gott mir etwas wertvolles genommen hätte und ich nun darauf verzichten müsste. Nein. Aber in Ägeybten gibt es nicht nur solide Fleischtöpfe. In Ägypten waren die Israeliten Sklaven.

Gott hat mich im letzten Jahr von einer Art Sucht, einer Art "Lieblingssünde" befreit an die ich mehrere Jahre "versklavt" war. Das ist ungefähr vergleichbar mit dem Auszug, der Befreiung Israels aus Ägypten.

Gott verspricht uns ewiges Leben bei ihm, Leben in Seiner Gemeinschaft wenn wir unsere Sünden erkennen, sie bereuen, Ihn dafür um Vergebung bitten und sie bleiben lassen, sie also nicht mehr tun. Des weiteren verspricht uns Jesus, dass Gott uns alles gibt worum wir Ihn in seinem Namen bitten. Nun erlebe ich aber die Erfüllung dieser Versprechen noch nicht wirklich. Noch lebe ich hier auf dieser "alten" Erde. Und nicht alle meine Bitten und Wünsche die ich im Gebet vor Ihn bringe erfüllt Gott. Ich habe das verheißene Land noch nicht erreicht.

Aber ich will lieber diesen Hunger, diese unerfüllte Sehnsucht aushalten und unter Seiner Führung in der Wüste leben, im Vertrauen darauf, dass er mich irgendwie und irgendwann an das Ziel bringt, als wieder nach Ägypten zurückzukehren, d. h. wieder in der Abhängigkeit, unter dem Zwang der Sünde zu leben.

 

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