Der Film „Ziemlich beste Freunde“ spielt in der Umgebung von Paris und beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist die Geschichte über zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Der eine Mann ist ein reicher, aber bis zur Halswirbelsäule querschnittsgelähmter Franzose, der im Rollstuhl sitzt und deshalb 24 Stunden Vollzeitbetreuung benötigt. Er ist verwitwet, hat eine Tochter im schwierigen, fortgeschrittenen Tennie-Alter und sein Leben ist von vielen gesellschaftlichen Konventionen und kulturellen Zwängen geprägt.
Der andere Mann ist ein arbeitsloser, mehrfach vorbestrafter Afrikaner der sehr unmotiviert ist eine neue Arbeitsstelle finden zu müssen. Er stammt aus einer Großfamilie, die einem der Pariser Armenviertel lebt, und pflegt einen sehr sehr unkonventionellen und unsteten Lebenswandel, frei von jeglicher Verantwortung.
Der Afrikaner kommt in das Haus des Franzosen, um sich neben vielen anderen für den Job als Hilfs- und Pflegekraft vorzustellen. Eigentlich hat gar nicht im Sinn diese bzw. überhaupt irgendeine Arbeit anzunehmen, er braucht nur einen Stempel auf einem Dokument, um bei den Sozialbehörden nachweisen zu können, dass er sich um eine Arbeitsstelle bemüht hat. Doch dann entscheidet sich der gelähmte Reiche ausgerechnet diesen vorbestrafen Arbeitslosen einzustellen.
Anfangs ist das nur zur Probe. Und die beiden haben auch durchaus ihre Anlaufschwierigkeiten miteinander warm zu werden. Der Afrikaner tut sich schwer sich an die vorgegebenen Regeln und vordefinierten Abläufe im Hause des Franzosen anzupassen, oder diese einzuhalten. Der Franzose gewöhnt sich nur langsam an das lockere und teilweise unbedachte Verhalten des Afrikaners.
Doch nach und nach verändert sich bei beiden Männern etwas und davon profitieren beide. Der ehemals Arbeitslose lernt und kulturelle Werte und gesellschaftliche Umgangsformen kennen und schätzen und er integriert sie sogar in sein Leben. Der Behinderte lernt auch. Er wird freier und lockerer im Umgang mit anderen, entwickelt Charme, legt gewisse persönliche Konventionen und innere Zwänge ab, denen er sich selbst unterworfen hat.
Langsam entwickeln die beiden Männer ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Der vorbestrafte Afrikaner übernimmt für sein Leben und das seiner Familie Verantwortung. Der gelähmte Franzose wagt ein Blind-Date mit seiner jungen, hübschen Brieffreundin. Aus den beiden Hauptprotagonisten des Films sind ziemlich beste Freunde geworden.
Habe diesen Film vor einer Woche im Kino gesehen und möchte ihn allen Lesern meines Blogs wärmstens empfehlen. Noch läuft er im Kino und anbei seht ihr den Trailer.