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König von Deutschland

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Willkommen auf meinem Blog! Die Pinnwand einer FB-Freundin hat mich auf die Idee gebracht selbst auch einen Blog zu erstellen um Euch so noch besser an meinen Gedanken über Gott und die Welt und an den Ereignissen in meinem Leben teilhaben zu lassen. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, sowie (wenn möglich) einmal im Monat an einem Samstag werde ich einen neuen Artikel schreiben. Hoffe auf reges Interesse und wünsche Euch viel Spaß beim lesen. Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.


Die Bibel - Jesus

Veröffentlicht von frank-b-fischer auf 22. September 2012, 16:36pm

Kategorien: #Film

Heute möchte ich Euch einen meiner Lieblingsfilme vorstellen: "Die Bibel - Jesus".

Es gibt sicherlich eine Vielzahl an Filmen über das Leben und die Person Jesus oder auch das Geschehen um ihn herum (wie z. B. "Ben Hur“). Dieser hebt sich jedoch aus der Masse der mir bekannten Filme heraus.

Der Film ist in einer Reihe von 17 Filmen über biblische Personen und Themen aus dem Hause "KINOWELT" erschienen.

Im Gegensatz zu anderen bekannten Jesus-Verfilmungen folgt er nicht ausschließlich einem Evangelium. Die Dialoge der handelnden Personen setzen sind auch nicht eine pure Wiedergabe von Bibelversen. Die Hauptakteure sind auch keine Laienschauspieler sondern mehr oder minder bekannte europäische und US-amerikanische Darsteller aus diversen Fernsehserien wie z.B. Jeremy Sisto in der Rolle von Jesus, Armin Mueller-Stahl als Joseph oder auch Christian Kohlund der den Hohenpriester Kaiphas mimt.

"Jesus" erzählt frei und losgelöst vom Wortlaut der Bibel das Leben des Messias von seinem 31. Lebensjahr an bis zu seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung. Das Ganze in einem Stil, der mich sehr an Ellen G. White in ihrem Buch "Jesus von Nazareth" erinnert.

Die Handlung:

Die Geschichte des Films beginnt, als Jesus bereits erwachsen ist. Er reist mit seinem Ziehvater Joseph durch die Dörfer, wo sie - meistens erfolglos - Arbeit als Zimmerleute suchen. Rom beutet das verarmte Volk aus, die Menschen hungern. Jüdische Steuereinnehmer ziehen durch die Dörfer und die jüdische Regierung unter Herodes Antipas unterstützt die Tyrannei.

Nach dem Tod seines Vaters, des Zimmermanns Joseph, zögert Jesus, seiner Berufung zu folgen. Doch Maria spricht ihm Mut zu, und so lässt er sein bisheriges Leben hinter sich. Als er eine Vielzahl von Wundern vollbringt, schließen sich ihm immer mehr Menschen an. Aber dies macht ihn zur Gefahr für die religiösen und weltlichen Herrscher Judäas. Beim letzten Abendmahl verabschiedet sich Jesus von seinen Jüngern und erwartet den Verrat durch Judas. Erneut widersteht Jesus den Verlockungen Satans und macht sich bereit für einen grausamen Tod am Kreuz. Doch zwei Tage später ist seine Grabkammer leer und Jesus erscheint seinen Jüngern. Sie sollen verkünden, dass die Liebe den Tod besiegt hat. Am Ende des Films sieht man Jesus an der Promenade einer modernen Hafenstadt in moderner Kleidung entlanglaufen. Er trifft auf eine Gruppe Kinder, die lachend auf ihn zu läuft und ihn umarmt.

Zu Beginn des ersten Teils schildert Film einige Begebenheiten, die zeitlich vor dem Beginn des öffentlichen Auftretens und Wirkens von Jesus geschehen sind. Szenen, die in der Bibel zumeist nicht oder nicht so ausführlich niedergeschrieben sind die in der Bibel zumeist nicht oder nicht so ausführlich niedergeschrieben sind:

  • Der Dienstantritt von Pontius Pilatus dem neuen Statthalter von Judäa

  • Ein Besuch von Jesus und Joseph im Hause der Schwestern Maria und Marta sowie deren Bruder Lazarus

  • Der Tod von Joseph

  • Die Versuchung Jesus' durch den Satan in der Wüste

Obwohl die Handlungen und Dialoge dieser Szenen frei erfunden sind, passen sie m.E. widerspruchslos in die Berichte der Evangelien und könnten gut so geschehen sein.

Was den Film für mich (und ich denke auch für Euch) so ansprechend macht ist die Person Jesus. Er wird uns als das dargestellt, was er hier auf der Erde ausschließlich war: ein Mensch. In "Jesus" begegnen wir keinem göttlichen oder mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestatteten Superhelden, sondern einer Person, die mit jedem einzelnen ihrer Mitmenschen mitfühlt und mitleidet, jeden persönlich als Individuum mit eigenem Wesen und Charakter behandelt und respektiert. Diese Menschlichkeit zeigt sich in mehreren Szenen des Films.

Jesus hat zu Joseph, seinem irdischen Vater ein genauso inniges Verhältnis wie zu Gott, seinem himmlischen Vater. Als Joseph stirbt, hadert Jesus mit Gott, warum er Joseph ausgerechnet jetzt wegnimmt, wo er ihn doch bräuchte und er ringt mit Gott, dass dieser Joseph doch wieder lebendig machen könnte, wenn er nur wollte.

Interessant ist die Darstellung des Satans als Person des 21. Jahrhunderts, die sowohl in weiblicher als auch in männlicher Gestalt auftritt. Satan zeigt Jesus in der Wüste und im Garten Gezemane in diversen „Zukunftsvisionen“ all das Ausmaß des Leids, das Menschen über Menschen, u.a. oder v.a. auch im Namen Jesu Christi, gebracht haben. In der Auseinandersetzung mit dem Versucher verzichtet Jesus ganz bewusst auf sämtliche göttlichen Fähigkeiten und stellt damit bewusst seine Bereitschaft unter Beweis den Weg ans Kreuz von Anfang bis zum Ende ohne Kompromisse durchzugehen. Dieser Jesus macht hierbei mehrfach deutlich, dass es nicht der Sinn und Zweck seines Lebens ist, mitleiderregendes Elend durch den Einsatz von Wunderkräften zu beseitigen oder herrschendes Unrecht durch den Einsatz von Gewalt zu beenden.

Meine Lieblingsszene ist die Geschichte von der Ehebrecherin, die von Pharisäern und Mitgliedern des Hohen Rates vor Jesus gezerrt wird. Der Vorfall wird von der als Prostituierte dargestellten Maria Magdalena beobachtet und im anschließenden Gespräch zwischen ihr und Jesus mit den Worten kommentiert: "Du hast sie behandelt als ob sie etwas Wert ist."

Eine der erfundenen Geschichten ist evtl. meine weibliche Leserschaft nett finden dürfte: Maria, die Schwester von Marta, verliebt sich in Jesus und erwartet, dass er um sie werben würde. Als Jesus ihr seine wahre Bestimmung erklärt ... (Naja, ihr lieben Damen seht Euch das selbst an, ich bin kein Gefühls-Romantiker, stehe nicht so auf Liebesszenen)

Der Film besteht aus zwei Teilen, die zusammen knapp drei Stunden dauern. Die perfekte Unterhaltung für Euren Samstag-Abend. Teil 1 habe ich in meinen Artikel eingefügt.


 

Teil 2 habe ich leider nur zerstückelt gefunden. Bei Interesse oder Gefallen könnt Ihr Part I davon im Anschluss an den 1. Teil auswählen.


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