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König von Deutschland

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Willkommen auf meinem Blog! Die Pinnwand einer FB-Freundin hat mich auf die Idee gebracht selbst auch einen Blog zu erstellen um Euch so noch besser an meinen Gedanken über Gott und die Welt und an den Ereignissen in meinem Leben teilhaben zu lassen. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, sowie (wenn möglich) einmal im Monat an einem Samstag werde ich einen neuen Artikel schreiben. Hoffe auf reges Interesse und wünsche Euch viel Spaß beim lesen. Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.


Die himmlische Joan und der barmherzige Samariter

Veröffentlicht von frank-b-fischer auf 19. Februar 2012, 13:05pm

Kategorien: #Glaube praktisch

Habe gerade wieder zwei Folgen der Fernsehserie "Die himmlische Joan" gesehen. Diese Serie läuft zurzeit jeden Sonntagvormittag auf SIXX. Seit ungefähr einem Monat sehe ich das und irgendwie spricht mich diese Serie an.

Joan ist ein ca. 15-16 jähriges Teenie-Girl und lebt mir ihrer Familie, ihren Eltern und ihren zwei Brüdern in einer Stadt irgendwo in den USA. Joan ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie wünscht sich Freunde, sucht nach Liebe, strebt nach Anerkennung. Und sie hat vor allem ihr persönliches Glück, ihren Erfolg, ihren eigenen Vorteil im Blick.

Joan lebt ein Leben wie viele andere Mädchen auf dieser Welt. Wären da nicht diese relativ merkwürdigen Begegnungen, die sie fast täglich hat. Regelmäßig wird sie von Gott angesprochen, der ihr regelmäßig in der Gestalt unterschiedlichster Leute begegnet. Mal ist er ein Kind, Mal ein Straßenmusiker, ein anderes Mal ein Handwerker. Und Gott erteilt Joan jedes Mal eine Anweisung. Mal ist es eine gute Tat, die sie vollbringen soll, einen bestimmten Auftrag, den sie ausführen soll. Mal sind es Menschen, die sie treffen, auf die sie zugehen und denen sie helfen soll.

Bei der Umsetzung dessen was Gott ihr sagt, begegnet Joan meistens Menschen, deren Leben bislang nicht so glücklich und erfolgreich verlaufen ist als ihr eigenes. Mal ist es ein gewalttätiger Junge an Ihrer Schule, ein anderes Mal ein obdachloses Mädchen auf der Straße: Joan lernt diese Leute kennen, begleitet sie und schließt sogar die eine oder andere Freundschaft dabei.

Allerdings ist der Anfang dieser Beziehungen meistens etwas holperig und mit Hindernissen verbunden. Anfangs zieht Joan im Hinblick auf Ihre Interessen meist den kürzeren, sie muss oftmals Nachteile für sich in Kauf nehmen (z.B., dass der Junge, auf den Joan ein Auge geworfen hat, nun ein anderes Mädchen als Freundin hat). Und auch am Schluss sieht es für Joan nicht immer nach einem "Happy End" aus. Aber Joan lernt in jeder Folge eine Lektion für ihr Leben, wächst dabei in Ihren Gaben und Fähigkeiten und sie gewinnt neue, soziale Kompetenzen. Vor allem darf sie erkennen: Es geht in diesem Leben nicht allein um sie, sondern um die anderen Leute, um die Mitmenschen um sie herum.

Über die Darstellungen Gottes lässt sich, zugegeben, streiten aber woher wissen wir schon in welchen Menschen, in welchen Personen uns Gott in unserem Leben begegnet? Im Gleichnis vom Jüngsten Gericht sagt Jesus:

"Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränket. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich beherberget. Ich bin nackend gewesen, und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besuchet. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir kommen. ... Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Mattäus 25, 35+36+40)

Außerdem erinnert mich die Serie mit Joan an das Gleichnis vom barmherzigen Samariter:

"Da antwortete JEsus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen. Es begab sich aber ohngefähr, daß ein Priester dieselbige Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. Desselbigengleichen auch ein Levit: da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber. Ein Samariter aber reisete und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goß drein Öl und Wein und hub ihn auf sein Tier und führete ihn in die Herberge und pflegete sein. Des andern Tages reisete er und zog heraus zween Groschen und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm; Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme." Lukas 10, 30-35).

Wow! Das Verhalten des Samariters beeindruckt mich. Die beiden frommen Leutchen, die vor ihm an dem verletzten und misshandelten Menschen vorbei gingen, hatten nur ihren eigenen Vorteil, die Wahrung ihrer eigenen Interessen im Blick.

Nicht so der Samariter. Er hat keine Angst durch seine Hilfe irgendwelche Einschränkungen oder gar Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Er sieht die Not eines Mitmenschen und hilft. Und zwar richtig. Er fragt nicht nur oberflächlich, floskelhaft "Wie geht es Dir?", beschränkt sich nicht nur auf einen warmen Händedruck, lässt sein Gegenüber nicht nur mit einem aufmunternden Lächeln stehen oder besser gesagt liegen. Nein, er packt richtig mit an, stellt evtl. eigene Pläne für den Tag, für sein Leben zurück und versorgt den Verletzten mit dem Notwendigsten. Aber damit nicht genug. Er begleitet ihn auch bzw. bringt ihn an einen Ort, wo dieser sich von den Misshandlungen erholen, von den Strapazen ausruhen, wieder vollständig gesund werden kann.

Das Wohlergehen seines Nächsten liegt dem Samariter offensichtlich mehr am Herzen als sein eigenes. Das beweist er auch dadurch, dass er die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt, die zur weiteren Pflege des Mannes nötig sind.

Heute möchte ich Gott bitten, dass er mir in dieser Woche hilft, mir meine Augen öffnet, für die Leute in meiner Umgebung, für die Menschen denen ich täglich begegne. Dass ich nicht nur mich selbst und mein Leben im Blick habe, sondern auch die Nöte und Probleme der anderen.

Und was macht ihr mit dieser Geschichte? Auf Eure Kommentare bin ich schon sehr gespannt ...





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K
Ich finde diese Geschichte echt interessant. Mich erinnert sie auch an die uralte Geschichte von Vater Martin... Ich möchte lernen, in den anderen Menschen Jesus zu sehen... Nur leider gelingt es<br /> mir noch nicht oft genug...
Antworten
F
<br /> <br /> Vielen Dank für Deinen Kommentar.<br /> <br /> <br /> Die Geschichte vom Vater Martin kenne ich auch. In den anderen MenschenJesus zu shen ist manschmal wirklich nicht einfach. Aber wir dürfen noch lernen ...<br /> <br /> <br /> <br />

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