Der Text meines heutigen Artikel ist "kopiert". Sorry. Er ist ein Kommentar zu einem Artikel aus dem Blog von Kirsi Mueller, den ich an dieser Stelle sehr weiter empfehlen möchte. link
Diesen Kommentar habe allerdings ich selbst geschrieben und von daher kann mir keiner einen geistigen Diebstahl bzw. eine Verletzung des Urheberrechts vorwerfen:
Das es manchmal nicht viel braucht um andere Menschen glücklich zu machen durfte ich selbst im Herbst letztes Jahr erleben. Zu der Zeit machte ich mir viele Gedanken über mein Leben und begann den Sinn meines Seins ernsthaft in Frage zu stellen.
An einem Sabbatmorgen Mitte Oktober stieg ich in den Bus ein und musste mir noch ein 4-Fahrten Ticket kaufen. Ich reichte dem Fahrer das Geld und äußerte meinen Wunsch. Darauf hin reichte er mir mit einem strahlenden Lachen im Gesicht eine Fahrkartenhülle die hinter seinem Lenkrad lag. Dazu sagte er in gebrochenem Deutsch: "Da, nimmst Du diese. Schon zwei Wochen liegt dort. Endlich bekomme ich los." In der Fahrkartenhülle steckte ein 4-Fahrten Ticket das dieser Fahrer wohl schon mehrere Tage vorher versehentlich ausgedruckt hatte und bis zu diesem Tag nicht verkaufen konnte.
Eigentlich hätte diese Karte noch für die erste Fahrt abgestempelt werden müssen. Auf meine Nachfrage diesbezüglich meinte der Fahrer: "Fährst Du so mit. Stempelst Du bei Rückfahrt ab."
Mit einem Gefühl der Überraschung und Freude ging ich zu meinem Sitzplatz. Dass ich einem Menschen mit so einer an sich unbedeutenden Handlung wie dem Kauf einer Fahrkarte eine Freude bereiten konnte hatte ich nicht erwartet bzw. schon lange nicht mehr erlebt. Zudem bekam ich nicht nur eine kostenlose Busfahrt "geschenkt", sondern Gott zeigte mir in dieser Begebenheit auch noch, dass bzw. wie mein Leben einen Sinn macht. Dafür bin ich Ihm sehr dankbar.
Mich erinnert dieses Erlebnis an einen Gedanken aus dem Buch "Leben mit Vision" von Rick Warren:
"Der Sinn unseres Lebens ist es unserem Schöpfer und unseren Mitmenschen mit unserem Leben eine Freude zu machen."
Finde diese kleine Geschichte so gut, dass ich mir dachte, die Leser meines Blogs sollten sie auch erfahren.