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König von Deutschland

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Willkommen auf meinem Blog! Die Pinnwand einer FB-Freundin hat mich auf die Idee gebracht selbst auch einen Blog zu erstellen um Euch so noch besser an meinen Gedanken über Gott und die Welt und an den Ereignissen in meinem Leben teilhaben zu lassen. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, sowie (wenn möglich) einmal im Monat an einem Samstag werde ich einen neuen Artikel schreiben. Hoffe auf reges Interesse und wünsche Euch viel Spaß beim lesen. Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.


Die Wege Gottes

Veröffentlicht von frank-b-fischer auf 25. Januar 2013, 17:38pm

Kategorien: #Geschichte

Heute habe ich eine Legende für Euch:

Ein Einsiedler namens Johannes, der schon viel über die Rätsel im Leben der Menschen nachgedacht hatte, der hatte einen Traum. Eine Stimme rief ihn: „Johannes nimm deinen Stab steh auf, ich will dir die Wege Gottes zeigen.“ Ein unbekannter Mann trat zu ihm und sagte: „Ich komme mit Dir, denn alleine kommst du nicht zurecht.“

Am Abend kamen sie an ein Haus, der Hauswirt versorgte sie auf´s Beste, denn er hatte einen Freudentag, sein Feind hatte sich mit ihm versöhnt und ihm einen goldenen Becher geschenkt. Am Morgen beim Abschied, sah der Einsiedler wie sein Begleiter den goldenen Becher heimlich in sein Bündel schob und mitnahm. Der Einsiedler wurde böse, aber er erhielt die Antwort: „Schweig – so sind die Wege Gottes!“

Am nächsten Tag waren sie Gäste bei einem Mann, der schrecklich fluchte und ein Geizhals war. Ehe sie am Morgen wieder gingen, schenkte der Begleiter dem Hauswirt den goldenen Becher. „Wieso das?“,entfuhr es dem Einsiedler. Der andere legte ihm den Finger an den Mund. „Schweig – so sind die Wege Gottes!“

Am nächsten Tag übernachteten sie bei einer armen Familie und waren sehr herzlich aufgenommen. „Gott segne euch!“ rief der Begleiter. Aber beim weg gehen ergriff er ein Licht und zündete ihnen heimlich die Hütte an. Der Einsiedler wollte ihm in die Arme fallen: „Schweig – so sind die Wege Gottes!“, war die Antwort.

Am vierten Tag übernachteten sie bei einem Mann, der nur einen einzigen, sehr freundlichen Sohn hatte. „Ich kann euch nicht begleiten“, sagte der Vater zu seinen Gästen beim Abschied, „aber mein Sohn wird euch den Weg zeigen, vor allem den Steg über die Schlucht.“ Der Junge ging voraus. Als er bis zur Mitte des Stegs gekommen war, packte der Unbekannte den Jungen und schleuderte ihn in die Tiefe. Der Einsiedler war geschockt: „Das sollen die Wege Gottes sein? Du bist ein Lügner!“, rief er entsetzt.

Da verwandelte sich der Begleiter in einen Engel und sagte: „Höre Johannes, der goldene Becher war vergiftet, der Geizhals wird sich daraus den Tod trinken. Der arme Mann wird unter der Asche seines Hauses, einen Schatz finden mit dem ihm aus aller Not geholfen ist. Das Kind, das ich in den Strom schleuderte, wäre ein Mörder geworden. Du konntest die Weisheit der Wege Gottes nicht finden, nun hast du ein Stück davon gesehen. Sei in Zukunft vorsichtig mit deinen Urteilen.“

 

O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass es ihm wieder vergolten werde? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.“ (Römer 11, 33-36)


 


 

 

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