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König von Deutschland

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Willkommen auf meinem Blog! Die Pinnwand einer FB-Freundin hat mich auf die Idee gebracht selbst auch einen Blog zu erstellen um Euch so noch besser an meinen Gedanken über Gott und die Welt und an den Ereignissen in meinem Leben teilhaben zu lassen. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, sowie (wenn möglich) einmal im Monat an einem Samstag werde ich einen neuen Artikel schreiben. Hoffe auf reges Interesse und wünsche Euch viel Spaß beim lesen. Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.


Die Straßen unseres Lebens

Veröffentlicht von frank-b-fischer auf 9. September 2012, 12:47pm

Kategorien: #Tansania

Am Montag, 06.08.2012 um ca. 2.45 Uhr sind wir in Tansania auf dem Flughafen von Dar (Dar-es-Salam) gelandet. Das erste was mir bewusst aufgefallen ist sind die Straßen.

Wir wurden von einheimischen Bekannten unserer beiden Reiseleiterinnen Anne und Susi abgeholt. Die Fahrt ging einige Minuten über eine breite, gut geteerte Straße quer durch die nächtliche Stadt. Dann bog der Wagen von der Hauptstraße in eine Nebenstraße ab hinein in das Viertel in dem sich unsere erste Unterkunft ein Mehr-Sterne-Hotel (gemessen an tansanischem Standard) befand. Die wenigen Meter dorthin wurde die Fahrt sehr holperig. Der Weg war sandig, steinig und mehr als uneben. Stellenweise wies er große Schlaglöcher oder sogar kleinere Hügel auf. Ich fragte ob hier gerade gebaut würde und dann wurde mir zu verstehen gegeben, dass dieser Zustand der Wege bzw. Straßen hier "normal", d.h Standard sei.

Abseits der großen Haupt-, Fern- und Durchgangsstraßen sind die Straßen Tansanias nicht bzw. nur notdürftig befestigt. Sie gleichen mitteleuropäischen Feld- und Waldwegen mit dem Unterschied, dass sie wesentlich breiter sind, meist so, dass darauf zwei Autos mühelos aneinander vorbei kommen. In den folgenden drei Wochen sind wir fast täglich auf diesen Straßen unterwegs gewesen. Mehrfach mit einem Land Cruiser. Vor den Leuten die uns so durch das Land gefahren haben ziehe ich hochachtungsvoll den Hut. Sie sind alle sehr geschickt im Umgang mit ihrem Fahrzeug und haben es meist geschafft das selbige so durch die Schlaglöcher und über die Hügel zu steuern, dass ihre lebendige "Fracht" auf den hinteren Sitzbänken möglichst wenig durcheinander geschüttelt wurde.

Trotzdem war das Fahren für uns Gäste bzw. Touristen vor allem über längere Strecken eine Tortour. Mit dem Verlauf der Reise verspürte man spätestens nach 2-3 Stunden Fahrdauer solche Schmerzen im eigenen Gesäß, dass es ein wohltuender Segen war, wenn eine Pause gemacht wurde und man aussteigen durfte und sich bewegen konnte.

Wie anders sind doch die Straßen bei uns in Deutschland: Selbst die Feld- und Waldwege sind heutzutage schon gut geteert oder zumindest so gut befestigt, dass sie nahezu keinerlei Unebenheiten aufweisen. Zumindest außerhalb unserer privaten vier Wände sind die Straßen so gut wie "topfeben", ohne Schlaglöcher oder Hügel. Doch wie sehen die Wege und Straßen in unserem eigenen, persönlichen Leben aus? Welche Schlaglöcher und Hügel weißen sie auf? Können wir und die Menschen die uns in unserem Leben begleiten darauf gehen, ohne dabei zu stolpern oder durchgeschüttelt zu werden?

Als Jesus vor ca. 2000 Jahren geboren wurde und sein öffentliches Wirken in Israel/Palästina begann, da trat kurz vorher ein Mann auf der die Juden, das Volk Gottes, auf die Ankunft des Messias vorbereiten sollte. Es war Johannes der Täufer. In seinen Predigten an die Gläubigen zitierte er Worte des Propheten Jesaja:

"Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HErrn den Weg; machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm GOtt!  Alle Täler sollen erhöhet werden, und alle Berge und Hügel sollen geniedriget werden, und was ungleich ist, soll eben, und was höckericht ist, soll schlicht werden. Denn die Herrlichkeit des HErrn soll offenbaret werden; und alles Fleisch miteinander wird sehen, daß des HErrn Mund redet." (Jesaja 40, 3+4) bzw.

"Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des HErrn und machet seine Steige richtig! Alle Täler sollen voll werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedriget werden; und was krumm ist, soll richtig werden und was uneben ist, soll schlechter Weg werden. Und alles Fleisch wird den Heiland GOttes sehen." (Lukas 3, 4b-6)

Heute erwarten wir Christen die Wiederkunft unseres Herrn, wenn Jesus als der Christus wiederkommen wird. Doch sind wir dafür bereit? Was wird er vorfinden, wenn ER wiederkommt? In welchen Zustand werden unsere Lebenswege und -straßen sein?

Johannes der Täufer ging mit den Gläubigen, die zu ihm an den Jordan kamen um sich als Zeichen der Buße von ihm taufen zu lassen schwer ins Gericht. Er sagte ihnen mit deutlichen Worten, dass ein religiöses Ritual, sich einmal im Wasser untertauchen zu lassen, nicht ausreicht um vor dem kommenden Retter und Richter als gerecht und gut dazustehen. Er machte den Menschen die ihm zuhörten klar, dass es sichtbarer Werke der Buße bedarf, um zu beweisen, dass man es Ernst meinte, mit der Umkehr von bösen, falschen Lebenswegen. Er verlangte von den frommen Leuten ein sichtbares Zeichen dafür, dass man bereit war, sein Leben in Ordnung zu bringen. Seine gesamte Predigt ist u.a. im dritten Kapitel des Lukasevangeliums nachzulesen.

Genau das Gleiche fordert auch Jakobus im zweiten Kapitel seines Briefes. Er schreibt, dass wir unseren Glauben durch Werke beweisen müssen. Ohne Werke nützt der Glaube allein nichts:

"Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber." (Jakobus 2, 17)

Und schließlich heißt es der Offenbarung über die Menschen, die dereinst vor Gottes Thron stehen werden und IHN anbeten dürfen:

"Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote GOttes und den Glauben an JEsum." Offenbarung 14, 12)

 


 

 

 

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