Das zurückliegende Wochenende und die Predigten/Vorträge von Taj Pacleb in Stuttgart haben mich an zwei Dinge erinnert sie wir Christen allzu oft gerne vergessen:
-
Was Jesus für uns getan und aufgegeben hat:
„welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, GOtt gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden, erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ (Philipper 2, 6-8).
-
Seine Allmacht
-
Seine Allwissenheit
-
Seine Allgegenwart
-
Und schließlich, als er am Kreuz für unsere Sünden starb:
Sein eigenes, ewiges Leben
hat Jesus für uns aufgegeben um uns zu retten und darüber hinaus schenkt Er uns:
-
Einen neuen Anfang:
„Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu worden.“ (2. Korinther 5, 17) -
Einen Helfer und Tröster, den Heiligen Geist:
„Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch bleibe ewiglich, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie siehet ihn nicht und kennet ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibet bei euch und wird in euch sein.“ (Johannes 14, 16+17) -
In der Gemeinschaft mit anderen Christen Heimat und Familie:
„JEsus antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, so er verlässt Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen, 30. der nicht hundertfältig empfange jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mit Verfolgungen und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.“ (Markus 10, 29+30) -
Durch seinen Geist Gaben und Fähigkeiten:
„Einem jeglichen aber unter uns ist gegeben die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi. Darum spricht er: Er ist aufgefahren in die Höhe und hat das Gefängnis gefangen geführet und hat den Menschen Gaben gegeben. Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern.“ (Epheser 4, 7+8+11)
-
Was uns Christen mit Jesus erwartet:
-
Seine Wiederkunft:
„Dieser JEsus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“ (Apostelgeschichte 1, 11) -
Unsere Verwandlung:
„Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen wir werden aber alle verwandelt werden, und dasselbige plötzlich, in einem Augenblick, zu der Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“ (1. Korinther 15, 51+52) -
Das Leben auf der neuen Erde:
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. Und GOtt wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerzen wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Wer überwindet der wird's alles ererben; und ich werde sein GOtt sein, und er wird mein Sohn sein. Und führete mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus dem Himmel von GOtt. Und hatte die Herrlichkeit GOttes; und ihr Licht war gleich dem aller edelsten Stein, einem hellen Jaspis. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit GOttes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Heiden, die da selig werden, wandeln in demselbigen Licht. Und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in dieselbige bringen. Und wird nicht hineingehen irgendein Gemeines, und das da Greuel tut und Lügen, sondern die geschrieben sind in dem lebendigen Buch des Lammes.“ (aus Offenbarung 21)
Wie bereits am Anfang geschrieben, vergessen wir das alles viel zu oft. Entweder geht es uns hier so gut, wir besitzen so viel und wir denken im Traum nicht daran wem wir das zu verdanken haben. Oder wir haben das Gefühl uns geht es hier so schlecht, uns fehlt so vieles, dass wir gar keine Freude und Dankbarkeit dafür empfinden.
Jesus Christus hat ALLES für uns aufgegeben, was er bei Gott war und hatte. Jedem Einzelnen von uns schenkt Gott durch Ihn mehr als reichlich seine Gnade und Vergebung im Überfluss, sodass wir als Gerechte vor Gott stehen können. Und was wir hier auf dieser Erde besitzen, seien es Geld, Immobilien, Freunde oder Familien haben wir nur für hier. Geld und Immobilen können wir nicht von dieser Erde mitnehmen. Unsere Freunde und Familien können uns am Ende unseres Lebens, in dem Augenblick, wenn wir diese Erde verlassen nicht begleiten. Doch das, was wir auf der neuen Erde bekommen, ist so viel mehr, was wir dort sind, ist so anders und was wir dort erleben so wunderbar und so herrlich, dass wir uns das im Traum nicht vorstellen können.
All das sollten wir nie vergessen. Und weil wir ja doch so vergesslich sind, wünsche ich mir heute, dass Gott uns täglich daran erinnert.
Für heute habe ich ein Video gefunden, das sich darüber Gedanken macht, wie reich wir beschenkt sind.